Balkonkraftwerk kaufen

Eine Stunde Aufbau, bis zu 650 € Ersparnis im Jahr. Komplettsets für dein Zuhause.

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Stromsparen

So funktioniert ein Balkonkraftwerk

Vier Schritte, keine Baustelle. Von der Sonne bis zur Waschmaschine dauert es genau so lange, wie du zum Anstecken brauchst.

Schritt 01

Die Module fangen das Licht ein

Bifaziale Glas-Glas-Module erzeugen Strom auch aus dem Licht, das von Wand und Boden zurückgeworfen wird – bis zu 30 % Mehrertrag gegenüber herkömmlichen Modulen.

Schritt 02

Der Strom geht in die Steckdose

Der Wechselrichter macht daraus 230 Volt und speist die gesetzlich erlaubten 800 Watt ins Hausnetz. Kein Elektriker, keine Genehmigung.

Schritt 03

Du siehst alles in der App

Ertrag, Ladestand und Verbrauch in Echtzeit auf dem Handy. Beim Anker-System plant der KI-Modus das Laden sogar nach Wettervorhersage und Strompreis.

Schritt 04

Deine Geräte nutzen ihn zuerst

Kühlschrank, Router und Waschmaschine bedienen sich automatisch am Solarstrom. Das spart dir 250 bis 390 Euro im Jahr – der Speicher hebt den Anteil auf 70 bis 90 Prozent.

Und was passiert mit dem Rest? Ohne Speicher fließt überschüssiger Strom unvergütet ins öffentliche Netz. Mit Speicher wandert er in den Akku und steht dir abends zur Verfügung – genau deshalb verdoppelt ein Speicher die Ersparnis.

Alles, was du vor dem Kauf wissen musst: was ein Balkonkraftwerk spart, was erlaubt ist und welches Set zu dir passt.

Wie viel spart ein Balkonkraftwerk im Jahr?

Ein Balkonkraftwerk mit 1.000 Watt Modulleistung und Speicher spart bei einem Strompreis von 35 Cent rund 250 Euro Stromkosten im Jahr. Mit 2.000 Watt Modulleistung sind es etwa 390 Euro. Entscheidend ist nicht die Modulleistung allein, sondern wie viel des erzeugten Stroms du selbst verbrauchst.

Unsere Annahmen: 1.000 Wp Module, rund 900 kWh Jahresertrag bei Süd- oder Südwestausrichtung, 80 Prozent Eigenverbrauch mit Speicher, 0,35 € je kWh. Die Rechnung: 900 kWh × 80 % = 720 kWh selbst verbraucht, × 0,35 € = 252 € im Jahr. Bei 639 € Anschaffung amortisiert sich das Set nach rund zweieinhalb Jahren.

Merkmal1.000 Wp ohne Speicher1.000 Wp mit Speicher2.000 Wp mit Speicher
Jahresertrag900 kWh900 kWh1.500 kWh
Eigenverbrauchsquote40 %80 %75 %
Selbst genutzt360 kWh720 kWh1.125 kWh
Ersparnis pro Jahr126 €252 €394 €

Ehrlich dazu: Diese Werte gelten für geneigte Module in Süd- oder Südwestrichtung. Senkrecht am Balkongeländer montiert liegt der Ertrag rund 30 Prozent niedriger, weil die Sonne flacher auftrifft. Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude senkt ihn zusätzlich.

Und die 650 Euro? Der Bestwert gilt für 2.000 Wp Module in Südausrichtung mit Neigung, einen Speicher, der 90 Prozent Eigenverbrauch ermöglicht, und einen Strompreis von 40 Cent. Unter diesen Bedingungen sind rund 650 Euro im Jahr erreichbar. Die Werte in der Tabelle oben sind die realistischeren Durchschnittswerte – wir nennen beide, damit du selbst einordnen kannst, wo dein Haushalt liegt.

Was ist bei Balkonkraftwerken erlaubt?

In Deutschland sind bis zu 2.000 Watt Peak Modulleistung erlaubt, solange der Wechselrichter höchstens 800 Watt ins Hausnetz einspeist. Diese 800 Watt sind die maximale Leistung pro Wohnung und Stromzähler, nicht pro Anlage. Eine Genehmigung brauchst du nicht.

Sind zwei Balkonkraftwerke mit je 800 Watt erlaubt? Nein. Die 800 Watt gelten für die Summe aller Wechselrichter an einem Zähler. Zwei Anlagen mit je 800 Watt kämen auf 1.600 Watt und überschreiten die Grenze. Erlaubt sind dagegen zwei Wechselrichter mit je 400 Watt.

WasGrenzeGilt für
Modulleistungmax. 2.000 Wpalle Module zusammen
Wechselrichterleistungmax. 800 Walle Wechselrichter an einem Zähler
Genehmigungnicht erforderlich
AnmeldungMarktstammdatenregister, binnen 1 Monatjede Anlage
Netzbetreiberentfällt seit 16.05.2024Solarpaket I

Als Mieter: Seit 2024 gilt ein Balkonkraftwerk als privilegierte bauliche Veränderung. Vermieter und Eigentümergemeinschaften können die Installation nicht mehr ohne triftigen Grund verweigern. Informieren musst du sie trotzdem. Ein alter Ferraris-Zähler ohne Rücklaufsperre ist nicht mehr zulässig – den tauscht der Netzbetreiber kostenlos aus. Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.

Was kostet ein Balkonkraftwerk?

Ein Balkonkraftwerk kostet je nach Ausstattung zwischen 150 und 1.700 Euro. Einfache Sets mit zwei Modulen und Wechselrichter beginnen bei rund 250 Euro. Komplettsets mit Speicher starten bei uns bei 639 Euro und reichen bis 1.229 Euro für vier Module mit 2,68 kWh Speicher.

Unser Schwerpunkt liegt auf Sets mit Speicher, weil sie die jährliche Ersparnis ungefähr verdoppeln. Wer zunächst günstig einsteigen möchte, kann aber auch ohne Speicher starten und später nachrüsten.

AusstattungMarktüblichBei Solarfantasie
1 Modul, ohne Speicher150–250 €
2 Module (1.000 Wp), ohne Speicher250–500 €
2 Module + Speicher ab 2 kWh700–1.400 €ab 639 €
4 Module (2.000 Wp) + Speicher900–1.700 €ab 799 €

0 % Mehrwertsteuer: Für Privatpersonen in Deutschland gilt nach § 12 Abs. 3 UStG der Steuersatz von null Prozent. Die angegebenen Preise sind Endpreise. Enthalten sind Module, Speicher mit Wechselrichter, Smart Meter und alle Kabel – du wählst nur noch die Halterung dazu. Viele Kommunen fördern zusätzlich mit 50 bis 200 Euro.

Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher?

Ein Speicher verdoppelt die jährliche Ersparnis, ohne die Amortisationszeit zu verlängern. Ohne Speicher nutzt du 30 bis 50 Prozent deines Solarstroms selbst, mit Speicher 70 bis 90 Prozent. Der Rest fließt unvergütet ins Netz.

Merkmalohne Speichermit Speicher
Eigenverbrauch30–50 %70–90 %
Ersparnis pro Jahr bei 1.000 Wpca. 126 €ca. 252 €
Anschaffungab rund 250 €ab 639 €
Amortisation2–3 Jahre2,5–3 Jahre
Strom am Abend nutzbarneinja
Notstrom bei Stromausfallneinje nach Modell
Später nachrüstbarja, jederzeit

Der überraschende Teil steht in der Amortisationszeile: Beide Varianten haben sich nach etwa drei Jahren bezahlt gemacht. Der Speicher kostet mehr, spart aber auch doppelt so viel. Was danach kommt, ist der Unterschied – Jahr für Jahr rund 126 Euro mehr. Alle Speicher findest du in unserer Kategorie Balkonkraftwerk Speicher.

Mit Speicher lohnt sich, wenn

  • du tagsüber arbeitest und abends kochst, fernsiehst und lädst
  • deine Anlage mehr erzeugt, als die 800-Watt-Grenze durchlässt
  • dir eine Notstromfunktion bei Stromausfall wichtig ist

Ohne Speicher reicht, wenn

  • du tagsüber zu Hause bist, etwa im Homeoffice
  • Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner ohnehin mittags laufen
  • du möglichst günstig einsteigen und später nachrüsten willst

Wo kann ich ein Balkonkraftwerk montieren?

Ein Balkonkraftwerk lässt sich überall dort montieren, wo Sonne hinkommt: am Balkongeländer, auf dem Flachdach, am Schrägdach, an der Hauswand oder frei im Garten. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die Neigung – und die passende Halterung.

MontageortNeigungErtrag im Vergleich
Balkongeländer, senkrecht90 Gradrund 70 %
Balkongeländer, angewinkelt20–30 Grad100 %
Flachdach oder Gartenfrei wählbar100 %
SchrägdachDachneigung95–100 %
Fassade, senkrecht90 Gradrund 70 %

Senkrecht montierte Module verlieren rund ein Drittel des Ertrags, weil die Sonne flacher auftrifft. Wer die Wahl hat, sollte anwinkeln – schon 20 Grad machen den Unterschied. Verstellbare Halterungen kosten kaum mehr und holen den Verlust zurück.

Welches Balkonkraftwerk ist das beste?

Den einen besten gibt es nicht – aber es gibt eine Faustregel. Für die meisten Haushalte ist ein Set mit 2.000 Wp Modulleistung und 2 bis 2,7 kWh Speicher die richtige Wahl. Vier Module erreichen die 800-Watt-Grenze auch bei Bewölkung, der Speicher fängt den Mittagsüberschuss auf.

Bestes GesamtpaketUnsere Empfehlung

2000 W mit Anker SOLIX Solarbank 3 Pro – 2,68 kWh Speicher, erweiterbar bis 16,1 kWh, KI-Modus mit Ertragsprognose. Nur 50 Euro mehr als das 1000-Watt-Set bei doppelter Modulfläche.

Wenn zwei Module reichen

1000 W mit Anker SOLIX Solarbank 3 Pro – gleiche Technik, gleicher Speicher, gleiche App. Die richtige Wahl bei schmalem Balkon oder wenn nur eine Seite Sonne bekommt.

Für maximale Modulfläche

2000 W mit Jackery SolarVault 3 Pro Max – nimmt bis zu 4.000 Watt PV-Leistung auf und liefert 2.500 Watt Notstrom. Sinnvoll, wenn Module in verschiedene Himmelsrichtungen zeigen.

Für ein knappes Budget

Sets mit Marstek Venus A – 2,12 kWh Speicher mit Notstromfunktion, der günstigste Einstieg in unserem Sortiment.

SetModuleSpeicherErweiterbar bisNotstrom
1000 W mit Anker Solarbank 3 Pro2 x 500 Wp2,68 kWh16,1 kWh1.200 W
2000 W mit Anker Solarbank 3 Pro4 x 500 Wp2,68 kWh16,1 kWh1.200 W
1000 W mit Jackery SolarVault 3 Pro2 x 500 Wp2,52 kWh15,1 kWh1.200 W
2000 W mit Jackery SolarVault 3 Pro Max4 x 500 Wp2,52 kWh15,1 kWh2.500 W
1000 W mit Marstek Venus A2 x 500 Wp2,12 kWh12,72 kWh1.500 W
2000 W mit Marstek Venus A4 x 500 Wp2,12 kWh12,72 kWh1.500 W

System-Vergleich

Die Speicher im Detail

Merkmal Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro Empfehlung Jackery SolarVault 3 Pro Marstek Venus A
Speicherkapazität (Basis) 2,7 kWh (2.688 Wh) 2,52 kWh 2,12 kWh
Erweiterbar auf bis zu 16,1 kWh bis zu 15,12 kWh bis zu 12,72 kWh
MPPT-Eingänge 4 unabhängig 4 unabhängig 4 unabhängig
Max. PV-Eingangsleistung bis zu 3.600 W bis zu 4.000 W bis zu 2.400 W
Anschließbare Module bis zu 8 keine offizielle Angabe keine offizielle Angabe
Notstromfunktion 1.200 W 1.200 W (bidirektional) 1.500 W
Ladezyklen über 6.000 über 6.000 über 6.000
Batterietechnologie LiFePO4 LiFePO4 LiFePO4
Steuerung Anker Intelligence (KI) Jackery App Marstek App
Besonderheit Dynamische Tarife von 830+ Anbietern Höchste PV-Eingangsleistung Günstigster Einstieg

Das kann das bifaziale Solarmodul

  • Strom auch bei bewölktem Himmel

  • 500W Leistung

  • Bifazial – bis zu +30 % Mehrertrag

  • Edles Full-Black-Design

  • Hält Jahrzehnte – auch im Freien

  • N-Type TOPCon Zelltechnologie

Häufige Fragen zu Balkonkraftwerken

Ja, aber es ist nur ein Schritt. Die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist gesetzlich verpflichtend, kostenlos und online in wenigen Minuten erledigt. Zeit hast du bis einen Monat nach Inbetriebnahme. Eine separate Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt seit dem Solarpaket I vom 16. Mai 2024.
Nein. Balkonkraftwerke sind Plug-and-Play-Geräte und werden über eine normale Schuko-Steckdose angeschlossen. Die Module werden über MC4-Stecker verbunden. Nur wenn ein Smart Meter im Zählerkasten verbaut werden soll, sollte eine Elektrofachkraft ran.
Ja, allerdings mit deutlich weniger Ertrag. Im Dezember liefert eine Anlage in Deutschland nur etwa ein Zehntel des Juli-Ertrags. Über das Jahr gerechnet entfällt der größte Teil der Produktion auf die Monate Mai bis August. Die Module arbeiten bei Kälte sogar etwas effizienter – es fehlt schlicht das Licht.
Die Solarmodule halten 25 bis 30 Jahre, darauf geben wir 25 Jahre Produktgarantie. Die Speicher arbeiten mit LiFePO4-Zellen und schaffen über 6.000 Ladezyklen, was bei einem Zyklus pro Tag rund 16 Jahren entspricht. Danach ist der Akku nicht defekt, sondern hat noch etwa 80 Prozent seiner Kapazität.
Ja. Module und Speicher werden ohne bauliche Eingriffe montiert und lassen sich rückstandslos abbauen. Nach dem Umzug meldest du die Anlage im Marktstammdatenregister an der neuen Adresse an – das ist eine Änderung im bestehenden Eintrag, keine Neuanmeldung.
Ohne Notstromfunktion schaltet sich die Anlage aus Sicherheitsgründen ab. Sets mit Speicher und ausgewiesener Notstromfunktion liefern dagegen weiter Strom über eine separate Steckdose am Gerät – je nach Modell 1.200 bis 2.500 Watt, genug für Kühlschrank, Router und Beleuchtung.

Warum Solarfantasie?

Wir möchten den Einstieg in die eigene Stromerzeugung so einfach wie möglich machen. Deshalb erhältst Du bei uns nicht nur einzelne Produkte, sondern durchdachte Komplettlösungen.

  • Hochwertige Jolywood Solarmodule, bifazial und Glas-Glas
  • Moderne Speicher von Anker SOLIX, Jackery und Marstek
  • Smart Meter kostenlos in jedem Set
  • Passende Halterungen für Balkon, Flachdach, Schrägdach, Fassade und Garten
  • 25 Jahre Produktgarantie
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Kostenlose persönliche Beratung
  • Support auch nach dem Kauf

Unser Ziel ist, dass Du genau das Balkonkraftwerk findest, das zu Deinem Zuhause und Deinem Energiebedarf passt – nicht das teuerste.