Zwei Module, ein Wechselrichter, ein Kabel. Du schraubst die Module an die Halterung, steckst den Wechselrichter dazwischen und hängst ihn in die Steckdose. Ab da läuft es – was dein Haushalt gerade braucht, nimmt sich den Strom zuerst.
Dieses Set kommt bewusst ohne Speicher. Das drückt den Preis auf etwa ein Drittel dessen, was ein Set mit Speicher kostet. Nachrüsten kannst du später jederzeit.
Warum dieser Wechselrichter zu diesen Modulen passt
Ein Balkonkraftwerk ist schnell zusammengestellt – zwei Module, irgendein 800-Watt-Wechselrichter, fertig. An einer Stelle geht das oft schief.
Das Jolywood-Modul liefert im Arbeitspunkt 14,92 Ampere. Viele gängige 800-Watt-Wechselrichter nehmen pro Eingang nur 14 Ampere auf. Sie deckeln also genau dann, wenn am meisten kommt. Bei einem bifazialen Glas-Glas-Modul trifft das ausgerechnet den Mehrertrag von der Rückseite, denn der kommt als zusätzlicher Strom an. Du hättest das bessere Modul gekauft und seinen Vorteil in der Begrenzung verloren.
Der APsystems EZ1-M nimmt 20 Ampere je Eingang – rund ein Drittel Reserve. Deshalb liegt genau er in diesem Set und kein anderer.
Für wen das Set passt
Für dich, wenn du tagsüber Strom verbrauchst: Homeoffice, Kühlschrank, Wasch- und Spülmaschine am Tag, Router und Standby rund um die Uhr. Dann nutzt du den Solarstrom in dem Moment, in dem er entsteht – und brauchst keinen Speicher, um etwas davon zu haben.
Weniger gut passt es, wenn du morgens aus dem Haus gehst und abends wiederkommst. Dann fällt dein Strom mittags an, wenn niemand da ist, und geht unvergütet ins Netz. In dem Fall sieh dir die Sets mit Speicher an – sie kosten mehr, holen bei diesem Tagesablauf aber deutlich mehr heraus.
Und wenn du dir nicht sicher bist: Fang hier an. Der EZ1-M lässt sich später mit einem AC-gekoppelten Speicher ergänzen, ohne dass du das Set austauschen musst.