Nulleinspeisung beim Balkonkraftwerk: Was ist das, wie geht das?
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Nulleinspeisung beim Balkonkraftwerk: Was ist das, wie geht das?
Nulleinspeisung klingt zunächst widersprüchlich – schließlich will man doch Strom ins Netz einspeisen. Doch bei Balkonkraftwerken geht es darum, möglichst viel selbst zu nutzen und so wenig wie möglich ungenutzt ins öffentliche Netz abzugeben.
Warum Nulleinspeisung wichtig ist
Ohne Nulleinspeisung speist dein Balkonkraftwerk immer mit voller Leistung ein (z.B. 800 Watt). Wenn du aber gerade nur 200 Watt verbrauchst, gehen 600 Watt unvergolten ins Netz. Mit Nulleinspeisung wird die Einspeisung auf deinen aktuellen Bedarf reduziert.
Was brauche ich für Nulleinspeisung?
Du benötigst einen Smart Meter (misst deinen Echtzeit-Verbrauch) und einen kompatiblen Wechselrichter oder Balkonspeicher, der auf die Smart-Meter-Signale reagiert.
Smart Meter Optionen im Vergleich
Shelly Pro 3EM: Der beliebteste Drittanbieter-Smart-Meter. Misst alle drei Phasen, kommuniziert über WLAN, integriert in Home Assistant. Preis: ca. 60–80€.
Anker Smart Meter: Der offizielle Smart Meter für die Anker Solarbank-Serie. Einfache Einrichtung, beste Kompatibilität mit Anker-Produkten. Preis: ca. 40–80€.
APsystems APmeter: Speziell für APsystems-Geräte (EZHI, ECU-C). Dreiphasig, einfache Integration in die EMA-App.
Einrichten der Nulleinspeisung mit Anker Smart Meter
- Smart Meter im Zählerschrank installieren
- Smart Meter in die Anker App einbinden
- Nulleinspeisung in der App aktivieren
- Fertig – die Solarbank reguliert automatisch
Fazit
Nulleinspeisung ist eine der effektivsten Methoden, den Eigenverbrauch zu maximieren. Mit einem Smart Meter und einem kompatiblen Balkenspeicher holst du das Maximum aus deiner Solaranlage heraus.